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Erfahrungen

Negative Gefühle transportieren also Ideen - Ideen, die falsch sind und von uns als falsch erkannt werden wollen. Das ist ihr Sinn und ihre Bestimmung.

Auf der anderen Seite haben die negativen Gefühle aber auch noch einen Bezug zu unserem Leben:

Sie sind verbunden mit bestimmten Auslösern. Das können Ereignisse oder Situationen oder Lebensumstände sein, durch welche die negativen Gefühle ausgelöst werden.

Wir haben also:
1. Ereignisse und Lebensumstände
2. Gefühle
3. Ideen

Das Gesamtgebilde aus allen 3 Ebenen ist eine Erfahrung. Im Fall von negativen Gefühlen ist es eine negative Erfahrung.

Die Erfahrung verbindet diese 3 Ebenen.

Das wiederum bedeutet, dass Ereignisse und Lebensumstände einen Bezug zu bestimmten Ideen haben, die wir für wahr halten. Man könnte auch sagen "an die wir glauben".

An eine Idee glauben ist gleichbedeutend mit "eine Idee für wahr halten".

Das ist jetzt deswegen interessant, weil uns die Ereignisse und Situationen in unserem Leben häufig irgendwie zufällig zu treffen scheinen. Wir haben einfach Pech gehabt - so scheint es.

Aber so ist es nicht. Ereignisse und Situationen begegnen uns nicht zufällig. Sie haben einen Bezug zu den Ideen, an die wir glauben.

Dass uns die Ereignisse und Situationen so zufällig und ohne Bezug zu unserem Denken erscheinen, liegt an den blockierten Gefühlen.

Weil die Gefühle blockiert sind, erschließt sich uns der Sinn der Ereignisse in unserem Leben nicht.

In dem Moment, wo ein Mensch beginnt, sich für die Gefühle in seinem Leben zu öffnen, beginnt er auch, das äußere Geschehen zu verstehen.

nächstes Kapitel: Ursprüngliche Aufgabe (Die Topologie der Gefühle)
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